
Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser
Reinigung von Photovoltaikmodulen mit entmineralisiertem Wasser, ohne Chemie und ohne Kratzer auf dem Glas.
Eine Photovoltaikanlage ist das einzige Bauteil am Haus, dessen Verschmutzung sich direkt in Franken beziffern lässt. Sie liefert weniger Strom, und man merkt es erst, wenn man die Ertragskurve mit dem Vorjahr vergleicht. Genau deshalb bleibt sie so lange unbeachtet: sie fällt nicht aus, sie wird nur langsam schlechter.
Das Bundesamt für Energie rechnet für jede Gemeinde aus, wie viel Strom ihre geeigneten Dachflächen liefern könnten, und weist den Ertrag monatsweise aus. Der Verlauf ist überall derselbe und er ist deutlich: im Juli fällt ein Vielfaches des Dezemberertrags an. Wer die Reinigung auf den Herbst schiebt, verliert die Saison, auf die es ankommt.
Was zur Solarreinigung gehört
Am Anfang steht eine Sichtkontrolle. Wir schauen die Module, die Klemmen und die Kabelführung an, bevor Wasser ins Spiel kommt, und melden, was auffällt: eine lose Klemme, ein durchgescheuertes Kabel, eine Anschlussdose, die sich vom Modul löst. Das ersetzt keinen Elektriker, aber es ist der Blick, den sonst jahrelang niemand auf die Anlage wirft.
Gereinigt wird mit entmineralisiertem Wasser. Es nimmt den Schmutz auf, trocknet rückstandsfrei ab und hinterlässt keine Kalkränder. Reinigungsmittel kommen nicht zum Einsatz, weil die Antireflexbeschichtung des Modulglases darauf empfindlich reagiert und weil das Wasser vom Dach in aller Regel ins Gelände oder in die Meteorleitung läuft. Gearbeitet wird drucklos, mit rotierenden Bürsten und Wasserführung im Stiel.
Besondere Aufmerksamkeit bekommt der untere Modulrand. Dort sammelt sich das Wasser, das über die ganze Fläche abläuft, und dort setzen sich Moos und Flechten fest. Ein Streifen von zwei Zentimetern klingt nach wenig, schattet aber eine ganze Zellreihe ab, und eine abgeschattete Zellreihe zieht den ganzen Strang mit nach unten.
Wo Höhe und Dachneigung es zulassen, arbeiten wir vom Boden aus mit dem Teleskopsystem. Niemand muss aufs Dach, es braucht keine Absturzsicherung, und die Module werden nicht betreten. Bei höheren Dächern, bei Flachdachanlagen auf Gewerbebauten oder bei Freiflächenanlagen organisieren wir über feste Partnerbetriebe eine Hebebühne oder die nötige Sicherung.
Woran es bei der Solarreinigung oft hapert
Der teuerste Fehler ist der Hochdruckreiniger. Er treibt Wasser hinter die Rahmendichtung und in die Anschlussdose und kann Mikrorisse in den Zellen verursachen. Sichtbar ist davon nichts, messbar schon, und die Garantie ist in dem Moment weg. Der zweite Fehler ist das Reinigungsmittel: was auf Fensterglas gute Dienste leistet, greift die Beschichtung des Modulglases an oder hinterlässt einen Film, der neuen Schmutz schneller bindet als vorher.
Der dritte Punkt ist der Zeitpunkt am Tag. Heisses Modulglas bei voller Sonne mit kaltem Wasser zu überziehen, ist thermischer Stress, den man sich sparen kann. Wir reinigen darum früh am Morgen, am späten Nachmittag oder bei bedecktem Himmel.
Und schliesslich die Frage, ob eine Reinigung überhaupt nötig ist. Eine gleichmässig leicht angestaubte Anlage mit dreissig Grad Neigung spült der Regen weitgehend selbst frei. Dort lohnt sich die Reinigung nicht, und wir sagen das auch. Anders sieht es aus bei flach verlegten Modulen unter fünfzehn Grad, bei Anlagen neben Landwirtschaftsflächen, an Hauptstrassen, unter Baumbestand oder in der Nähe von Kaminen und Lüftungsauslässen.
Für wen
Die Solarreinigung richtet sich an private Eigentümerinnen und Eigentümer mit einer Anlage auf dem Einfamilienhaus, an Stockwerkeigentümergemeinschaften und Verwaltungen mit Anlagen auf Mehrfamilienhäusern und an Gewerbebetriebe mit grossen Flachdachanlagen, bei denen schon ein kleiner Prozentsatz Ertragsverlust eine spürbare Summe ergibt.
Dazu kommen landwirtschaftliche Betriebe. Anlagen auf Scheunen- und Stalldächern stehen im Staub der Feldarbeit und im Abluftstrom der Stallungen, und beides setzt sich deutlich hartnäckiger fest als Stadtstaub.
Ablauf und Offerte
Zuerst klären wir die Eckdaten: Anzahl Module, Dachneigung, Höhe, Zugang und ob die Anlage vom Boden aus erreichbar ist. Bei kleineren Anlagen genügen dafür meist ein paar Fotos und die Angaben aus dem Anlagendatenblatt. Bei grösseren Objekten schauen wir es vor Ort an. Daraus entsteht eine Offerte mit Festpreis, und bei Anlagen im jährlichen Rhythmus ein Abo mit fixem Termin im Frühling.
Nach der Reinigung erhalten Sie einen kurzen Bericht mit Fotos vor und nach der Arbeit sowie den Punkten, die uns bei der Sichtkontrolle aufgefallen sind. Bei Verwaltungen geht dieser Bericht direkt an die Bewirtschaftung, damit er im Objektdossier landet.
Einzugsgebiet
Wir reinigen Photovoltaikanlagen im Kanton Schwyz ausgehend von Siebnen, im Zürcher Oberland ebenfalls ausgehend von Siebnen und im Raum Wil SG ausgehend von unserem dortigen Standort. Für die Gemeinden im Einzugsgebiet gibt es je eine eigene Seite mit den Zahlen des Bundesamts für Energie zum Solarpotenzial vor Ort.
In diesen Gemeinden
Zu diesen Orten gibt es eine eigene Seite mit dem, was dort konkret gilt. Jede Angabe mit Quelle.
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Siebnen
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Lachen
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Wangen SZ
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Reichenburg
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Pfäffikon SZ
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Freienbach
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Hinwil
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Wetzikon
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Rüti
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Dürnten
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Bubikon
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Gossau ZH
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Grüningen
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Bäretswil
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Wald ZH
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Pfäffikon ZH
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Uster
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Fehraltorf
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Wil SG
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Uzwil
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Oberuzwil
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Flawil
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Zuzwil SG
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Niederhelfenschwil
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Kirchberg SG
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Sirnach
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Münchwilen
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Rickenbach TG
- Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser Wängi
Häufige Fragen
Bringt eine Solarreinigung überhaupt messbar mehr Strom?
Das hängt vom Verschmutzungsgrad ab. Eine gleichmässig leicht staubige Anlage verliert wenig, weil der Regen den Feinstaub grösstenteils abspült. Deutlich wird es bei Moos am unteren Modulrand, bei Flechten, Vogelkot oder einem Film aus Pollen und Landwirtschaftsstaub, weil solche Stellen einzelne Zellen ganz abschatten.
Warum reinigen Sie ohne Reinigungsmittel?
Modulglas trägt eine Antireflexbeschichtung, die auf Tenside und scheuernde Mittel empfindlich reagiert. Wir arbeiten deshalb mit entmineralisiertem Wasser: es löst den Schmutz, trocknet rückstandsfrei ab und hinterlässt keine Kalkränder, die als neue Schattenflecken wirken würden.
Kann man eine Photovoltaikanlage mit dem Hochdruckreiniger reinigen?
Nein. Hochdruck kann Wasser hinter die Rahmendichtung und in die Anschlussdose treiben und im schlimmsten Fall Mikrorisse in den Zellen verursachen. Beides ist ein Garantiefall und wird teurer als jede Reinigung. Wir arbeiten drucklos mit rotierenden Bürsten und Wasserführung im Stiel.
Wie oft sollte eine Anlage gereinigt werden?
Ohne besondere Belastung reicht alle zwei bis drei Jahre eine Kontrolle mit Reinigung nach Bedarf. Anlagen neben Landwirtschaftsflächen, an Hauptstrassen, unter Baumbestand oder mit flacher Neigung unter fünfzehn Grad verschmutzen schneller und brauchen den jährlichen Rhythmus.
Wann im Jahr reinigen Sie am besten?
Im Frühling, vor dem ertragsstarken Halbjahr. Das Faktenblatt des Bundesamts für Energie zeigt für jede Gemeinde denselben Verlauf: der Juli trägt ein Vielfaches des Dezembers zum Jahresertrag bei. Eine Verschmutzung, die im April behoben wird, kostet deshalb deutlich weniger als eine, die den ganzen Sommer bleibt.
Reinigen Sie auch Anlagen, die wir selbst nicht erreichen?
Ja. Bis etwa zum ersten Obergeschoss arbeiten wir mit dem Teleskopsystem vom Boden aus, ohne das Dach zu betreten. Bei höheren oder steileren Dächern organisieren wir über unsere Partnerbetriebe eine Hebebühne oder die nötige Absturzsicherung.
Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser direkt anfragen
Ab hier geht es um Ihren Auftrag: Solarreinigung mit entmineralisiertem Wasser. Beschreiben Sie kurz, was Sie benötigen. Wir melden uns persönlich.